Hirschbiegel + Grundstein | Jahresplanung und Monatsplanung im Theater und wie Computer diese Prozesse unterstützen können
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Jahresplanung und Monatsplanung im Theater und wie Computer diese Prozesse unterstützen können

17 Feb Jahresplanung und Monatsplanung im Theater und wie Computer diese Prozesse unterstützen können

Bild eines KalendersDie Planung im Schauspiel ist nicht per se mit der Planung eines Musiktheaters vergleichbar. Und dennoch gibt es in beiden Häusern Ähnlichkeiten im Planungsablauf die wir hier diskutieren möchten.
Spricht man im Musiktheater noch von einer Jahresplanung, so ist dieser Begriff oft untertrieben. In der Regel wird sehr viel weiter als nur ein Jahr in die Zukunft geplant. Immerhin sollen  Gäste und Leading Teams zu frühen Zeitpunkten verpflichtet werden. Ähnlich und doch eben anders verläuft der Planungsprozess im Schauspiel. Die Planung wird oft nur für ungefähr drei Monate in die Zukunft durchgeführt. Wo liegen nun die Gemeinsamkeiten? Die Antwort lautet: In der Gobplanung. Die Grobplanung plant auf Basis von Produktionen, Probenzeiträumen und Vorstellungen. Nebenbedingungen wie künstlerische Gruppen (Chöre, Orchester, Statisterie, Ballett, etc.), Abonnements und Auslastungen der Probenbühnen sind zu beachten.

Hier kann die elektronische Datenverarbeitung ansetzen und den Planungsprozess durch statische Methoden unterstützen, um Freiräume für die kreativen Prozesse zu schaffen. Computerprogramme sind nicht in der Lage die richtige Auswahl der Produktionen in Bezug auf die umgebenden Theater, das Ensemble und die Zuschauer zu generieren. Dies ist eine Kunst die durch die künstlerische Leitung des Theaters erbracht werden muss. Computerprogramme können jedoch den Planungsprozess auf andere wichtige Art und Weise unterstützen.

Während des Planungsprozess kann ein Computerprogramm Einsätze des Orchesters mitzählen und damit ohne das Zutun eines Disponenten schon während der Planung auf Probleme aufmerksam machen. Es ist leicht vorstellbar, das verschiedene Prüfungen und Zählungen schon bei der Grobplanung automatisch durchgeführt werden können. Was aber noch schwerer wiegt: Das Berichtswesen erspart das Erstellen verschiedener Berichte, vermeidet damit Fehler und macht den Planungsprozess schneller und kostengünstiger.

Ist die Produktion im System erfasst, weiß das System, dass das Orchester und der Chor benötigt werden. Die Vorstellungen werden nun terminiert. Automatisch kann der Computer nun a) eine Vorstellungskalender (Jahresplan / Monatsplan) b) einen Produktionsplan c) eine Chor-Kalender der Vorstellungen d) einen Orchester-Vorstellungskalender. Sind gar in der Produktion schon die Standardbesetzung definiert, können sofort verschiedenste Berichte zu den Besetzungen aber auch individuelle Kalender der Künstler ausgedruckt werden.

Der Computer standardisiert aber auch das Berichtswesen. In diesem Fall ist Standardisierung sehr sinnvoll. Ein Bericht, wie beispielsweise ein Monatsplan sieht immer gleichartig aus. Er wird nicht immer wieder manuell erstellt und verändert. Ein Dispositionsprogramm hält immer die Layoutvorgaben des Hauses ein. Wurden einmal die  Farbgebungen der verschiedenen Terminarten (Premiere, Probe, Vorstellung, etc.) festgelegt, erscheint diese Farbgebung automatisch auf jedem Bericht. Hierdurch reduziert sich der Aufwand die Berichte zu lesen und damit geschehen weniger Fehler. Eine solche Art von Effizienz beeinflusst nicht die Kreativität der Beteiligten, erhöht aber auf der anderen Seite eklatant die Güte der Kommunikation und damit des gesamten Planungsprozess.