Hirschbiegel + Grundstein | Kolumne: Nicht nur Champions League
Wir erstellen und liefern IT Anwendungssysteme und Dienstleistungen für verschiedene Branchen. Ein Schwerpunkt liegt auf unserem Management-System KOKOS.event für Theater- und Eventmanagement.
Theater, Oper, Veranstaltungsmanagement, Festspiel, Disposition, Personalplanung, Anwendungsentwicklung, Zeiterfassung, Mindestlohn, Ressourcen, Einsatzplanung
2327
single,single-post,postid-2327,single-format-standard,ajax_fade,page_not_loaded,,qode-theme-ver-9.1.2,wpb-js-composer js-comp-ver-4.11.2,vc_responsive

14 Apr Kolumne: Nicht nur Champions League

Zeitung TheaterManagement AktuellAls Kolumnist für das Fachmagazin TheaterManagement aktuell wirft H+G-Geschäftsführer Matthias Hirschbiegel Schlaglichter auf aktuelle Themen der Kultur- und Veranstaltungsbranche.

Wer sponsert, tut das nicht selbstlos. Er gibt, um etwas dafür zu erhalten. Es geht darum, vom Glanz einer Sache zu profitieren, selbst im Licht zu stehen und vom Publikum als Teil des Ganzen wahrgenommen zu werden.

Wer sponsert, tut das weniger mit warmen Worten, sondern zumeist mit Geld. Denn das ist oftmals knapp beim Empfänger und pekuniäre Zuwendung deshalb umso willkommener. Und nicht nur willkommen, sondern notwendig, um den Bestand zu sichern, weitermachen und sich weiterentwickeln zu können.

Populäre Einrichtungen oder Projekte haben es leichter, das Interesse eines oder mehrerer Sponsoren zu gewinnen. Beim FC Bayern stehen willige Sponsoren wahrscheinlich Schlange, mutmaßlich vom Stadion bis zum Alpenrand. Doch nicht jedem ist es vergönnt, in der Champions League zu spielen und die angenehme Qual der Wahl des Förderers zu haben.

Wer nicht im Rampenlicht vor Millionenpublikum inszeniert braucht gute Argumente, um Sponsoren für sich zu gewinnen. Und er muss gegebenenfalls bereit sein, den ersten Schritt zu tun, um potenzielle Partner für die Sache zu begeistern. Ist diese kultureller Natur, kommt ein Moment zum Tragen, der weder Sport- noch Medienspektakeln zu eigen ist: das der guten Tat im Dienst der feinen Sinne. Ein Moment, das den Sponsor zudem in einem besonders vorteilhaften Licht erscheinen lässt: als Feingeist und (nahezu) selbstloser Förderer der Künste.