Hirschbiegel + Grundstein | Kolumne: Kultur und Social Media – Kommunikation ist keine Einbahnstraße
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02 Sep Kolumne: Kultur und Social Media – Kommunikation ist keine Einbahnstraße

Zeitung TheaterManagement AktuellAls Kolumnist für das Fachmagazin TheaterManagement aktuell wirft H+G-Geschäftsführer Matthias Hirschbiegel Schlaglichter auf aktuelle Themen der Kultur- und Veranstaltungsbranche.

Interaktion heißt das Zauberwort der neuen sozialen Medien. In Kontakt treten mit Fans und Freunden, schnell und direkt informieren, sich austauschen, Anregungen erhalten, mehr erfahren in Sachen Lob und Tadel.

Auf den Wogen der Social Media schwimmen längst auch die Kulturhäuser immer weiter hinaus und bieten aktuelle Informationen, Hintergründe, Kurzweiliges und Amüsantes. Die Voraussetzungen sind ideal. Kanäle im Internet gibt es für alles, was digitalisiert werden kann: Wort, Ton und Bild.

Nie zuvor war der Draht und die Kommunikation direkter. Ein Draht, der vom Publikum offensichtlich mehr als geschätzt wird. Kein Wunder also, dass internationalen Institutionen wie dem Sydney Opera House mehr als 400.000 Menschen auf Facebook folgen, um stets zu wissen, was die Macher um- und antreibt, was geplant ist und was hier und da hinter den Kulissen geschieht. Und um ihre Meinung kundzutun in Kommentaren oder virtuellem Wohlwollen via Klick auf den Zustimmungsknopf, bei Facebook das „gefällt mir“.

Social Media kann eine Schnellstraße sein, um Bindungen zu schaffen und zu intensivieren. Vorausgesetzt, man nimmt das, was man tut, auch ernst. Indikatoren hierfür sind Themenwahl, Regelmäßigkeit, redaktionelle Betreuung, zeitnahe und persönliche Aktion auf Reaktionen.

Wer die Kanäle lediglich als reine Reklameplattformen ohne wahrnehmbares Interesse am Feedback der Klientel versteht, wird nicht erfolgreich sein. Die Zeiten der kommunikativen Einbahnstraße sind passe. Es bedarf eines sensibleren Instrumentariums, um Interesse zu wecken und aufrecht zu erhalten.